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13.04.2015

Bischof besuchte die Caritas

Der Caritasverband Region Mönchengladbach will das Caritaszentrum in Holt weiterentwickeln und ausbauen. Geplant sind zwei ambulant betreute Wohngruppen, 25 Seniorenwohnungen mit Betreuung sowie eine Tagespflege. Dieses Vorhaben stellte Caritas-Geschäftsführer Frank Polixa jetzt dem Aachener Weihbischof Karl Borsch vor.

Der Weihbischof besuchte das Caritaszentrum Holt, in dem 115 alte Menschen leben. Neben dem Pflegewohnhaus ist auf dem Gelände eine Kurzzeitpflege mit 34 Plätzen eingerichtet. „Sie ist außerhalb der Sommerferien nicht ausgelastet“, berichtete Frank Polixa. Deshalb will die Caritas eine Etage der Kurzzeitpflege für zwei ambulant betreute Wohngruppen mit insgesamt 19 Plätzen zur Verfügung stellen. Außerdem soll das Gebäude aufgestockt werden, so dass 25 seniorengerechte Wohnungen sowie ein Gemeinschaftsraum entstehen könnten. Die Caritas hat eine Bauvoranfrage zu dem Projekt gestartet, die auch eine Tagespflege auf dem Gelände enthält.

Besuch des Bischofs 

Im Caritaszentrum Holt sprach Weihbischof Karl Borsch mit den Bewohnern sowie haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern.
 

Weihbischof Karl Borsch begrüßte die Pläne. Er sprach mit Mitarbeiterinnen, ehrenamtlich Engagierten und Bewohnern des Caritaszentrums und feierte mit ihnen einen Gottesdienst mit Krankensalbung. Begeistert war der Gast aus Aachen von der freundlichen, hellen Atmosphäre in dem 2009 komplett umgebauten Haus. „Bei uns kümmern sich mehr als hundert hauptamtliche Mitarbeiter sowie sieben Auszubildende um die Senioren“, erläuterte Einrichtungsleiterin Sabine Ritters. Besonders wandte sich Karl Borsch an die ehrenamtlich Engagierten, die im Caritaszentrum alte Menschen betreuen. „Ich bin sehr dankbar, dass es Sie gibt“, sagte er und hob die gute Zusammenarbeit zwischen dem Caritaszentrum und der Pfarrgemeinde St. Michael hervor.

Mit haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen der Caritas sowie Diakon Heribert Hochhäuser von der Pfarre St. Helena sprach Borsch auch bei einem weiteren Termin im Caritas-Pflegebüro Rheindahlen, einem von vier Standorten des ambulanten Caritas-Pflegedienstes. Ellen Pleli stellte ihm die Arbeit des Dienstes sowie des sechsköpfigen Palliativpflegeteams vor, das im vergangenen Jahr 135 Menschen während der Sterbephase zu Hause versorgt hat. „Wir tragen dazu bei, dass unsere Patienten in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können, auch wenn sie schwer krank sind“, sagte Pleli. Manche Patienten versorgt die Caritas einmal wöchentlich, andere dreimal täglich. „Der Bedarf wächst, aber es fehlt an Personal“, erläuterte Caritas-Geschäftsführer Frank Polixa. Um dem Mangel an Fachkräften zu begegnen, bildet der Caritasverband derzeit 28 junge Menschen zu Altenpflegern aus.

Über weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter würden sich auch Walburga Ohoven und Gerda Wilczopolski von der Pfarrcaritas St. Helena freuen. Insgesamt 14 ehrenamtlich Engagierte führen jährlich eine große Adventsammlung durch, damit bedürftige Kinder in Kindertagesstätten ein Mittagessen bzw. in der Schule eine Schulmilch erhalten. Die Pfarrcaritas organisiert auch Lebensmittelgutscheine. Und ihre Mitglieder gratulieren den Senioren der Gemeinde persönlich zum Geburtstag. Walburga Ohoven: „Manchmal sind wir die einzigen, die einen alten Menschen an seinem Geburtstag besuchen.“

Weihbischof Karl Borsch zeigte sich sehr angetan von den vielfältigen Aktivitäten. „Ich freue mich, dass die ehrenamtliche Pfarrcaritas und der Caritasverband in Mönchengladbach eng zusammenarbeiten“, sagte er: „Das ist gut für die Menschen, um die wir uns kümmern.“

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