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05.10.2012

Selbstbestimmt und bestens betreut

Ein doppeltes Jubiläum feierte das Caritaszentrum Holt: Das Pflegewohnhaus des Caritasverbandes für die Region Mönchengladbach-Rheydt wurde vor 35 Jahren eröffnet. Seit 20 Jahren besteht das Kurzzeitpflegehaus – das einzige in Mönchengladbach.

Friedrich Wolff brachte es auf den Punkt: „Wir leben gern hier, weil die Atmosphäre im Haus von Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und Rücksichtnahme geprägt ist“, sagte der Vorsitzende des Bewohnerbeirates während der Jubiläumsfeier. 115 alte Menschen leben im Caritaszentrum Holt, das im November 1977 eröffnet wurde. Sie werden von rund 100 hauptamtlichen und rund 40 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betreut. Weitere 34 Zimmer stehen in der Kurzzeitpflege zur Verfügung.

Nach einer Kernsanierung vor drei Jahren erstrahlt das Caritaszentrum „in neuem Glanz“, wie Frank Polixa, Geschäftsführer des regionalen Caritasverbandes, betonte. Inzwischen besuchten nicht nur die Bewohner und ihre Angehörigen, sondern auch zahlreiche Gäste aus dem Stadtteil das schöne hauseigene Café und den Park, berichtete er. Künftig wolle der Caritasverband das Haus noch mehr zu einem Zentrum für alte Menschen aus dem Quartier gestalten.

Das doppelte Jubiläum des Caritaszentrums Holt feierten (v.r.) Caritas-Vorsitzender Dr. Christof Wellens, Einrichtungsleiterin Sabine Ritter, Bereichsleiterin Manuela Jansen und Geschäftsführer Frank Polixa mit vielen Gästen.

 

„In dieser Einrichtung arbeiten wir dafür, dass alte Menschen ihren Lebensabend selbstbestimmt und bestens betreut verbringen können“, sagte Dr. Christof Wellens, 1. Vorsitzender des Caritasverbandes. Dies sei für die Mitarbeiter nicht nur eine professionelle Aufgabe, sondern auch eine Herzensangelegenheit. Zum doppelten Jubiläum gratulierten Bürgermeisterin Renate Zimmermanns, Sozialdezernent Dr. Michael Schmitz und Prof. Dr. Andreas Wittrahm vom Diözesan-Caritasverband aus Aachen. „Holt ist durch die Kurzzeitpflege in der ganzen Stadt bekannt“, meinte Günther Kruers, Heimfürsprecher der Kurzzeitpflege.

Wer ins Altenheim ziehe, habe Angst vor dem Verlust seiner Selbständigkeit, erklärte Prof. Dr. Engelbert Kerkhoff in seinem Festvortrag. Jeder Mensch sehne sich nach Geborgenheit, nach Wärme, Sicherheit und den Kontakt mit anderen Menschen, so der emeritierte Altersforscher und Erziehungswissenschaftler. Es sei Aufgabe der Mitarbeiter im Altenheim, die Bedürfnisse der Senioren aufzuspüren. „Im Mittelpunkt steht die Frage nach der Lebensqualität“, sagte Kerkhoff. Alte Menschen sähen die Zukunft „nicht mehr nur quantativ, sondern auch qualitativ: Sie wollen, dass es für sie ein Morgen gibt, in dem ihr Bedürfnis nach Lebensqualität berücksichtigt wird.“

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