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24.08.2009

Ein Garten der Sinne entsteht im Caritaszentrum Giesenkirchen

In den Außenanlagen des Caritaszentrums Giesenkirchen wird eifrig gewerkelt.
Für und mit der Hilfe von Senioren legt die Gartenbau-Ingenieurin Ulrike Kreuer einen typisch niederrheinischen Garten an, der mit Stockrosen, Weiden und Kräutern alle Sinne anspricht.



Für Bewohner, Gäste des Hauses und interessierte Bürger entstehen auf 3000 Quadratmetern unterschiedliche Gartenbereiche wie zum Beispiel Obstbaumwiese, Bauern- und Mitmachgarten. Ein Bauchlauf durchfließt plätschernd das Gelände, Bänke laden zum Verweilen ein. Der Duft von Thymian, Salbei und Lavendel liegt in der Luft und im Kräutergarten erhält man direkt vor Ort Tipps zur Zubereitung von Tees oder Bädern. Hochbeete erleichtern den Senioren den Zugang und das Arbeiten mit den Pflanzen.

Platz für Ruhe und Meditation bietet der Gebetsgarten, in dem Mariengras und Johanneskraut wachsen. Ein Fühltisch spricht den Tastsinn und die Erinnerung an. Hier sind in Schubladen verschiedenste Dinge wie Kastanien, Muschelschalen oder Baumrinde zu ertasten

Nicht nur die körperlichen und geistigen Fähigkeiten der zum Teil dementen Senioren können nun gefördert werden, die Anlage soll auch ein „Mitmachgarten" für Kindergärten und Schulen werden. Das Seniorenzentrum wird so eng in den Ortsteil-Alltag eingebunden und eine neuer Begnungsort für Alt und Jung entsteht.

Bis Ende September soll die Anlage komplett fertig gestellt werden. Alleine hätte der Mönchengladbacher Caritasverband diesen außergewöhnlichen Garten wohl nicht stemmen können, erst durch eine Spende von 100.000 Euro der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW  wurde die Realisation möglich.

http://www.sw.nrw.de/

 

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