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27.07.2009

Im Caritas Altenzentrum St. Josef ist man „Am Niederrhein zu Hause“


Nach Um- und Neubau des Altenzentrums St. Josef in Giesenkirchen können nun die Außen- und Grünanlagen des Hauses Dank der finanziellen Unterstützung der „Caritas-Stiftung Mönchengladbach“ und der „Stiftung Wohlfahrtspflege NRW“ neu gestaltet werden. Vorbild ist dabei ein typischer Bauerngarten, der für viele Bewohnerinnen und Bewohner Lebens- und Erfahrungshintergrund ist. 


Vom 20.07.09 bis zum 31.07.09 legen die Gartenbaufachfrau Ulrike Kreuer und ihre Mitarbeiter vor Ort mit den Seniorinnen und Senioren, Ehrenamtlern und Angehörigen den Garten neu an.



Zuerst geht es allerdings mit vereinten Kräften dem Unkraut an den Kragen!







An vielen Stellen des Gartens sollen später Hochbeete mit Gemüse, Kräutern und Blumen den Bewohnerinnen und Bewohnern der Zugang zu den Pflanzen erleichtern. Erfahrungen zeigen, dass durch selbständiges Gärtnern die körperlichen, geistigen und sinnlichen Fähigkeiten der Seniorinnen und Senioren stabilisiert und sogar gefördert werden.


Das stellt man auch im Altenzentrum schnell fest. Es zeigt sich, dass man als Dame auch im Alter noch fix Schubkarre fahren kann...

...und sogar aus dem Rollstuhl heraus läßt sich mit etwas Hilfe ein Beet umgraben!


Obstwiese, Grubenhaus, Kompost und Schwengelpumpe gehören zum typischen niederrheinischen Garten ebenso dazu und werden mit professioneller Unterstützung angelegt. Die typischen Kopfweiden, natürliche Materialien wie Wildholzzäune, Klinkermauern, Findlinge und der Bauergarten erinnern an ein Stück Natur, das den Senioren aus Kindheit und Jugend vertraut ist.




Mit viel Freude werkeln zurzeit im Alten-zentrum Menschen am gemeinsamen Projekt
Bauerngarten. Hund Emma ist überall dabei und am Ende des Tages rechtschaffen müde.  

Der Stadtteilgarten soll zukünftig durch viele Generationen, vertreten auch durch Schulen und Vereine, Nachbarn und Gartenbegeisterte gemeinsam bewirtschaftet werden und zu verschiedenen Natur-projekten einladen. Unterstützt und begleitet durch die Mitarbeiter des Sozialen Dienstes entsteht so ein lebendiger Garten, der den älteren Menschen Lebensfreude und Begegnung bietet.

 

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