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14.05.2019

Caritas-Stiftung begeistert von Textilakademie

Papier? Fehlanzeige. Kein Blatt ist in der neuen Textilakademie NRW zu sehen – die Berufsschule arbeitet vollständig digitalisiert. Nicht nur deshalb waren die Ratsmitglieder der Caritas-Stiftung Mönchengladbach sehr beeindruckt, als sie jetzt die Bildungseinrichtung besuchten.

Unter der Leitung von Rolf A. Königs traf sich der Rat der Caritas-Stiftung in der Textilakademie zu seiner turnusmäßigen Sitzung. Königs hatte die Kollegen eingeladen: Der CEO der AUNDE Group ist auch Vorsitzender des Verbandes der Rheinischen Textil- und Bekleidungsindustrie, einem der beiden Arbeitgeberverbände, die in der Textilakademie die gewerblich-technische Berufsschulausbildung für ihre Branche sowie weitere Aus- und Weiterbildungsangebote bündeln.

Caritas-Stiftung_MG_Textilakademie_Hochschule_Niederrhein

Auf Einladung des Vorsitzenden Rolf A. Königs (r.) traf sich der Rat der Caritas-Stiftung Mönchengladbach in der neuen Textilakademie. Auf dem Foto von rechts: Rolf A. Königs, Dr. Rita Mielke, Horst Wateler, Frank Polixa, Ferdinand Plum und Dr. Christof Wellens.
Foto: Caritasverband
 

Derzeit besuchen rund 170 Auszubildende aus acht Bundesländern das Berufskolleg und erhalten hier Blockunterricht, wie Geschäftsführer Detlef Braun erläuterte. In zwei Jahren könnten es insgesamt 400 Auszubildende sein. Im Herbst startet der Bau eines Gästehauses auf dem Gelände der Textilakademie an der Rheydter Straße. Es soll 2021 in Betrieb genommen werden.

Statt Schultafeln hängen in den Klassenräumen digitale Smartboards, jeder Auszubildende hat ein Notebook, statt mit herkömmlichen Unterrichtsmaterialien arbeiten die Schüler in einer cloudbasierten Lernwelt, in der sämtliche Lerninhalte völlig neu aufbereitet zur Verfügung stehen. Selbst Klassenarbeiten werden online geschrieben, abgegeben, korrigiert und zurückgegeben.

„Digitalisierung ist auch für die Caritas ein großes Thema, denn sie bietet für die soziale Arbeit viele neue Möglichkeiten“, sagte Frank Polixa, Geschäftsführer des Caritasverbandes Region Mönchengladbach und Vorstand der Caritas-Stiftung. So werden etwa in der Mönchengladbacher Hausnotrufzentrale moderne digitale Techniken eingesetzt. Im Caritaszentrum Rheydt können die Senioren demnächst mit Hilfe des Internet die Orte ihrer Kindheit virtuell besuchen. Auf die Chancen durch die Digitalisierung macht die Caritas mit ihrer Jahreskampagne „Sozial braucht digital“ aufmerksam. „Da ist es natürlich umso beeindruckender zu sehen, wie konsequent die Textilakademie ihre digitale Lernwelt verwirklicht hat“, erklärte Polixa.

Begeistert waren er und die Mitglieder des Stiftungsrates aber auch von der einzigartigen textilen Fassade der Textilakademie, dem Foyer mit einem großen Lichthof und dem „Farbturm“ von Heinz Mack vor dem Gebäude.

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