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Qualifizierung

Hauskrankenpflegekurs_1_2015_Zertifikatsübergabe

 

Hauskrankenpflegekurs

Der Kurs umfasst 6 Veranstaltungstermine von je 3,5 Std. Dauer, in denen Fertigkeiten und Kenntnisse für eine eigenständige Durchführung der Pflege vermittelt werden. Die TN erhalten u.a. interessante Informationen über gezielte Krankenbeobachtung, Einsatz von Hilfsmitteln, Medikamentengabe und Leistungen der Pflegeversicherung. Weitere Themen sind Ernährung im Alter sowie besondere Problemlagen wie Schluckstörungen, Demenz, Inkontinenz und Dekubitus.
Insbesondere Mobilisation und Körperpflege unter kinästhetischen Aspekten werden vermittelt sowie einen Überblick über Hilfestrukturen und Möglichkeiten, die Pflege zu organisieren und zu verteilen.

Nach Beendigung des Kurses wird eine Teilnehmerbescheinigung ausgehändigt.

Die sechs Module haben folgenden Inhalt:

1. Die individuelle Lebenssituation des pflegebedürftigen Menschen,
mit seinen sozialen Beziehungen und in seinem Wohnumfeld.

   Wahrnehmen und Beobachten des pflegebedürftigen Menschen:
  -  Somatische Gegebenheiten (Haut, Ausscheidungen)
  -  Psychische Befindlichkeiten (Schmerz, Unruhe, Trauer).

 2. Mobilisation und Körperpflege unter rückenschonenden Aspekten.
  -  Unterstützen beim Liegen und Sitzen
  -  Unterstützen beim Gehen und Stehen
Baden, duschen, waschen. Ankleiden und Auskleiden.

 3. Medikamente richtig einnehmen und aufbewahren.
  -  Tabletten, Tropfen, Spritzen, Suppositorien.

Hilfen zu gesunder und gezielter Ernährung
  -  Vollwertiges Essen und Trinken. Fingerfood
  -  Unterstützen bei der Nahrungsaufnahme; insbes. bei Schluckstörung.

 4. Pflegehilfsmittel gezielt einsetzen und anwenden
  -   Hilfen zur Alltagsgestaltung, sowie technische Hilfsmittel

Zweiterkrankungen vorbeugen:
  -  Entstehung – Erkennungszeichen – Maßnahmen
(Sturzprophylaxe, Dekubitus, Kontraktur, Intertrigo, Inkontinenz, Pneumonie, Soor).

 5. Besondere Pflegesituationen bewältigen
  -  Sterben und Tod
  -  Demenz und M. Alzheimer

6. Pflegerische, finanzielle und organisatorische Belastungen und Entlastungsmöglichkeiten:
  - 
Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung;
  -  Voraussetzungen für die Inanspruchnahme

Informationen über die regionale Versorgungsstruktur.





















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